Der Goggolori…

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Begriff
Goggolore(i) ist ein im Voralpenland allgemein bekannter Begriff. Das Wort bezeichnet einen…unberechenbaren, sprunghaften, aber lustigen und gutartigen Burschen , auf den koa Verlass net is, dem wo ma aber net unguat sei ko…

 „Was á richtiger Goggolori is, der steckt si á Gocklfeder auf’n Huat.”

Unser Goggolori lebt am Ammersee und treibt als kleiner Geist sein Unwesen. Er kann unterschiedliche Gestalt annehmen und hat über kleines Getier und Vögel große Macht. Allenthalben, den ganzen See entlang treibt er sich rum und liefert so manchen Schabernack mit Mensch und Vieh. Am liebsten aber ist er in Finning.
(Literatur: nach Otto Reuther , Der Goggolore. Becksche Verlagsbuchhandlung, Neuauflage 1963)

Inhalt
Zur Zeit des Dreißigjährigen Kriegs – in der Gegend von Finning am Ammersee – hat der Bauer und Weber Irwing mit dem Goggolori einen Pakt abgeschlossen: er sorgt für reiches Wachstum, doch dafür soll ihm alle erste Ernte, alles Erstgeborene und somit auch die Seele von Irwings Tochter Zeipoth gehören. Als Zeipoth 14 Jahre alt ist und der Goggolori seinen Preis einlösen will, bereuen die Eltern den Pakt, zumal ihnen nur ein Kind geboren wurde. Doch selbst der Versuch der Ullerin (einer Hexe, die die Bauersleute zu Hilfe gerufen haben), dem Goggolori durch allerlei List beizukommen, als auch das Ansinnen der Weberin ihn mit einem Zauberglas (das sie der Ullerin abgekauft hat) zu töten – scheitert. Die Pest kommt übers Land. Schließlich schenkt Zeipoth in einem heiligen Schwur dem Goggolori ihren eigenen Tod – „damit er endlich sterben kann …“.

Inszenierung des Goggolori durch das Miesbacher Volkstheater…
Die Inszenierung erfolgt als reines Schauspiel nach dem Text von Michael Ende. Die wunderbare Musik, die Wilfried Hiller komponiert hat, bedarf eines professionellen Ensembles von Sängern und Musikern, was das Miesbacher Volkstheater nicht zu bieten hat. Endes Text, in einer eigenen urbayrischen Sprache, kommt der Ausdrucksweise und Lebensart der Laienschauspieler sehr entgegen. Somit wagt die Truppe den Sprung in ein anspruchsvolles Theaterstück, hineingestellt in die wunderbare Anlage der Freilichtbühne am Waitzinger-Keller unterhalb der Trachtenhütte.

Simona Eckl, Franz Laußer, Wolfgang Ober, Florian Ruml, Klaus Ruml, Anna-Lena Rieder, Norbert Weinhuber, haben unter der Regie von Walter Kohlhauf schon mit den Proben begonnen. Stefan Baumgartner plant und experimentiert zusammen mit Paul Martin bereits an dem aufwändigen Bühnenbild. Angelika Erler schneidert in ihrer Dirndlwerkstatt die Kostüme. Viele, viele Männer, Frauen und Kinder werden bei Massenszenen wie z.B. bei einem Erntedankfest mitwirken.

Außerdem haben Mitglieder des Kirchenchors und des Musikvereins Miesbach zur musikalischen Ausgestaltung des Stücks ihre Teilnahme zugesagt

Der Regisseur ist zufrieden…


Impressionen aus der Probenarbeit…

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Quellverzeichnis: http://de.wikipedia.org/wiki/Der_Goggolori
Bildnachweis: Alle Bilder stammen aus eigener Produktion, die Wiedergabe im Internet ist freigegeben. Einer Entnahme wird hiermit nochmals ausdrücklich widersprochen.